Burg und Stadt Stolpen
Diese Übersichtstafel hängt in einem der Durchgänge zur
Burg
Die Burg Stolpen liegt nördlich vom Elbsandsteingebirge in der Nähe der
Stadt Lohmen
und ist schon von weitem von allen Seiten gut zu sehen.
Die Struktur der Grundmauern dieser Burg erinnern an Bienenwaben, die
aber natürlichen Ursprungs sind.
Diese Basaltnadeln bilden das Fundament der Burg Stolpen und sind am Eingangstor
der Burg deutlich zu erkennen.


Eingang zum Johannisturm (Coselturm)
Die Natur ließ vor Jahrmillionen von Jahren diese 6eckigen Basalt-Formen erstarren.
Damals brach hier ein
Vulkanschlot durch die Oberfläche des Granitmassivs. So entstand der Berg, auf
dem die riesige Anlage entstand.
Weiter unten kommen noch ein paar Bilder von der Stadt Stolpen.
Auf dem Marktplatz in der Nähe des Rathauses, wird auf diese geologische
Besonderheit mit einer Granittafel hingewiesen.
Die Burg hatte in den 800 Jahren ihres Bestehens eine
sehr wechselvolle Geschichte. Sie war Nebenresidenz der
Bischöfe von Meißen, war ein Lieblingsaufenthaltsort des Kurfürsten August und
wurde in der Zwischenzeit
zu einer Festung ausgebaut und diente auch als Gefängnis.
Prominenteste Gefangene war 49 Jahre lang Gräfin Cosel, die Mätresse August des
Starken.

Das folgende Bild zeigt den Turm, in dem Gräfin Cosel ihre Gefangenschaft
verbracht hat.
Sie stand unter scharfer Bewachung und durfte ihre Räume nicht verlassen.
Auch als August der Starke verstarb, wurde die Verbannung nicht aufgehoben.
Gräfin Cosel blieb bis zu ihrem Tod eine Gefangene.

Coselturm
Über der Eingangstür zum Coselturm (Johannisturm) befindet sich dieses Wappen
Von der Burg hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung und auf die
Stadt Stolpen

|
|
||
| Bilder vom Marktplatz der Burgstadt Stolpen | |||
|
![]() |
||
| Detaillierte Ansicht der Postmeilensäule - bitte hier klicken | |||
|
|
||
![]() Das Rathaus und die Apotheke |
|
||||
![]() ![]() An der Wende Oligozän/Miozän - vor ungefähr 30 Millionen Jahren - durchbrach der Stolpener Basalt das Lausitzer Granitmassiv |
|||||
In der Nähe vom Markplatz kommt man durch eine kleine Seitenstraße zu diesem
Brunnen.
Auf diesem Platz befand sich früher der Käsemarkt.


Blick von der Stadt Stolpen zur Burg und zur Stadtkirche