Ein Tagesausflug nach Vejers Strand an der Dänischen Nordseeküste

Von Hamburg nach Vejers Strand kann man gut einen Tagesausflug starten.
Bis Flensburg benutzen wir die A 7 (E 45), Grenzkontrollen gibt es nicht mehr, man kann ohne die
Ausweise vorzuzeigen einfach weiterfahren.
Bis zur Ausfahrt Nr. 73 - Kliplev bleiben wir noch auf der Autobahn, dann fahren wir nur noch
über normale Straßen. Wir orientieren uns nach den Hinweisschildern RIBE.

Ribe ist die älteste Stadt Dänemarks. Die Geschichte ist zurück zu verfolgen bis ins 8. Jahrhundert.
Markant ist der Dom von Ribe. Diese Fotos wurden beim Vorbeifahren aus dem Auto gemacht:

 
Der unterschiedliche Himmel erklärt sich dadurch, daß das linke Bild auf der Hinfahrt,
das rechte aber auf der Rückfahrt gemacht wurde.

Unser eigentliches Ziel war der versandete Eichenwald in der Kærgard-Plantage bei Børsmose.
Dieser Wald wurde während der Sandflucht vor mehreren hundert Jahren unter großen Dünen
begraben. Die Bäume wuchsen allerdings wieder hervor und sind auch lebensfähig.
Was man jetzt hier sieht, sind nur die Kronen der versandeten Eichen.
Besonders zur Zeit der Heideblüte sieht es wunderschön aus und deshalb findet man hier
auch viele Bilder, weil ich mich einfach nicht entschließen konnte, welches dieser Bilder
ich nehme.
 

 


Durch die Laubdünen führen zwei Rundwege, die entweder mit einem roten Pfeil oder einem
gelben Punkt gekennzeichnet sind. Der rote Weg ist ca. 1,5 km - der gelbe ca. 4 km lang.


 



 



Vom Parkplatz führt ein Waldweg zur Laubdüne:
  

Nach der kleinen Wanderung kann man auf dem nahe gelegenen Parkplatz Rast machen.
Hier gibt es sogar eine kleine Grillstelle.
 
Die dunklen Wolken auf dem linken Bild sind gerade über uns hinweggezogen mit einem
gewaltigen Wolkenbruch, den wir allerdings trocken, nämlich im Auto, überstanden haben.
In der Mitte des rechten Bildes kann man die Grillstelle erkennen.

 
Die Kirche von
Børsmose

Zwischen Blavand und Hennestrand liegen Truppenübungsgebiete, die vor ca. 40-50 Jahren
dort eingerichtet wurden. Die Bewohner der Orte mußten ihre Häuser aufgeben und wichen
an die Küste aus. Deshalb tragen die Orte direkt am Meer alle in ihrem Namen den Zusatz "Strand".
Damit der Charakter des Landes aber gewahrt blieb, wurden die verlassenen Häuser nicht
abgerissen, sondern sind heute leer, die Fenster und Türen sind nur aufgemalt.
Wenn mal ein Haus durch die Übungen beschädigt wird, erfolgt schnellstens eine Wiederherstellung.
Lediglich zwei Kirchen mit ihren Friedhöfen wurden ausgespart und dürfen für militärische Zwecke
nicht genutzt werden. In der Kirche von
Børsmose finden z.B. regelmäßig Orgelkonzerte statt.


Bei einem Besuch in Vejers Strand darf natürlich nicht die Nordsee fehlen.
In Vejers Strand hat man die Möglichkeit, mit dem Auto ans Wasser zu fahren.
Der Südstrand ist für Autos zugelassen. Der Nordstrand ist autofrei.
Vejers Strand hat einen sehr feinen Sandstrand, ohne Steine und man kann herrlich
am Wasser (und im Wasser) die Küste entlang gehen.
Bei dieser Gelegenheit habe ich folgende Fotos gemacht. Die Wolken spiegelten sich im
ganz flachen Wasser der auslaufenden Wellen.



Am Spiegelbild kann man sehen, dass der Strand völlig steinfrei ist,
denn das Wasser, in dem sich die Wolken spiegeln, ist nur ca. 1 cm tief.


 

Inzwischen haben wir uns Anfang September 2008 eine Woche Urlaub
in Vejers Strand gegönnt. Ein paar Bilder haben wir hier eingesetzt.


Bilder vom Urlaub 2009 hier



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